Das Leben als Freelancer ‒ Wie funktioniert’s und was gibt es zu beachten?

Unabhängig und frei sein, keine 5-Tage-Arbeitswoche zu haben und nicht an starre Bürostrukturen gebunden zu sein ‒ danach sehnen sich in der heutigen Zeit immer mehr Menschen. Der Jahresurlaub ist für viele bei Weitem nicht ausreichend, um zu entdecken, was die Welt alles zu bieten hat. Im europäischen und außereuropäischen Vergleich steht Deutschland mit durchschnittlich 29 Urlaubstagen (inklusive Feiertage) auch gar nicht mal so gut da. Wie lässt sich der Wunsch des Freiseins, des individuellen Reisens und dem gleichzeitigen Geld verdienen unter einen Hut bringen? Die Antwort könnte im Freelancing liegen. Wir werfen in diesem Artikel einen Blick darauf, was unter der eingedeutschten Bezeichnung zu verstehen ist und was es bei dieser Arbeitsform zu beachten gibt.  

Ortsungebundenes Leben und Arbeiten

Die Digitalisierung hat es möglich gemacht: Leben und Arbeiten kann mit der heutigen Technologie problemlos von vielen Orten der Welt erfolgen. Zuverlässiges Internet macht es möglich.

Gaming im Dschungel

Selbst in den Tiefen der tropischen Wälder Südamerikas ist es keine Seltenheit mehr, dass Sie von Ihrem Datenvolumen Gebrauch machen können. So müssen Sie auch beim Reisen in abgelegene Orte auf gewohntes Konsumverhalten nicht verzichten. Auch wenn uns Natur, fremde Kulturen und kulinarische Speisen begeistern, möchten schließlich nicht alle auf technisches Amüsement verzichten. Mit Cloudgaming und Browsergames können Sie sich sowohl im Dschungel als auch an der karibischen Küste vergnügen. Dabei ist es egal, ob Sie Poker, Blackjack oder Co im Sunnyplayer genießen möchten, einen reaktionsschnellen Ego-Shooter oder konzentrationsfördernde Puzzlespiele spielen ‒ mit der zunehmenden Abdeckung des Internetnetzes ist dies fast überall möglich.

Wo gespielt werden kann, kann auch gearbeitet werden

Was es zum Spielen benötigt, sind ein internetfähiges Gerät und ein Internetzugang. Mehr ist für viele Jobs als Freelancer ebenfalls nicht nötig. Allerdings sollte für das Arbeiten zumindest ein Laptop oder Tablet vorhanden sein, da nicht alle Tätigkeiten vom Smartphone ausgeübt werden können.  

Freelancing ‒ was genau ist das eigentlich?

Bezahlung als freelancerFreelancer werden im Deutschen auch als freie Mitarbeiter bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine selbstständige Position, also kein Angestelltenverhältnis. Als Freelancer stellen Sie Ihre Arbeitskraft für Unternehmen zur Verfügung, die Sie für verschiedene Aufträge anheuern können. Was für Projekte dies sind, kann sehr verschieden sein und hängt stark mit der Qualifizierung des Freelancers zusammen. Spezialisierte Themenfelder liegen hier zum Beispiel im IT-Bereich oder im Webdesign. Andere klassische Arbeitsfelder für das Freelancing sind das Content-Writing, Editing oder das Transkribieren. Insbesondere für Letzteres ist weniger Vorerfahrung bis gar keine erforderlich und eignet sich damit ideal für Einsteiger.  

Was gibt es zu beachten?

Wie bei jeder selbstständigen Tätigkeit sind Sie als Freelancer weder automatisch kranken- noch sozialversichert. Welche Versicherungen Sie privat abschließen sollten und können, muss im Individualfall entschieden werden. Ein weiterer Knackpunkt liegt in der Bezahlung. Als Freelancer erhalten Sie zeitlich begrenzte Aufträge. Dabei werden Sie entweder pauschal für das einzelne Projekt oder pro Stunde vergütet. Ist der Auftrag abgeschlossen, müssen neue Projekte her, um nicht auf dem Trockenen zu sitzen. Es muss Ihnen bewusst sein, dass Sie als Freelancer kein festes und regelmäßiges Einkommen erhalten, auf das Sie sich verlassen können.  

Fazit

Freelancing ist eine ideale Möglichkeit, ortsungebunden und flexibel zu arbeiten ‒ und das von wo aus immer Sie möchten. Die einzige feste Rahmenbedingung liegt in einer verfügbaren Internetverbindung. Behalten Sie im Hinterkopf, dass Sie als Freelancer nicht automatisch versichert sind und dass es auch zu Durststrecken kommen kann, wenn es gerade nicht genug Aufträge gibt.