Berufe mit dem Schwerpunkt Umweltschutz – weltweit immer gefragter

Zu den Herausforderungen unserer Zeit zählt, den Klimawandel aufzuhalten und wertvolle Ressourcen für die künftigen Generationen zu erhalten. Aus gutem Grunde gewinnt das Thema Umweltschutz bei immer mehr Jobs an Bedeutung. Überall auf der Welt werden zunehmend Fachkräfte gesucht, die dabei helfen, Unternehmen nachhaltiger zu gestalten und Umweltschutzprojekte voranzubringen.

Der Einstieg in einen Beruf mit dem Schwerpunkt Umweltschutz kann über verschiedene Ausbildungen und Studiengänge erfolgen. Unter anderem Energiemanager, Natur- und Landschaftspfleger sowie Umweltschutzfachwirte werden händeringend gesucht. Da es sich um ein globales Thema handelt, können entsprechende Jobs mühelos auch im Ausland gefunden werden.

Darum werden Umweltschutzberufe immer wichtiger

Zahlreiche Untersuchungen und Studien sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Klimawandel in erster Linie durch den Menschen verursacht wird. Ein Konglomerat aus Industrieanlagen, Fahrzeugen und anderen menschlichen Erfindungen gibt Gase wie Methan und Kohlendioxid an die Atmosphäre ab. Die Folge ist eine globale Erderwärmung, die unter anderem zu Naturkatastrophen, Wetterextremen und trockenen Sommern führt. So manche Hungersnot ist auf den voranschreitenden Klimawandel zurückzuführen.

Nicht nur Regierungen, sondern auch Unternehmen sehen einen akuten Handlungsbedarf. Zu den Unternehmen, die das Thema aktiv angehen und etwas bewegen möchten, zählt der Online-Anbieter Lottoland. Viele Menschen verbinden mit dem Namen Lottoland die unkomplizierte Teilnahme an verschiedenen Lotterien, doch gewinnt die Kombination Klimaschutz und Lottoland an Bedeutung. Der Online-Anbieter unterstützt über einen Teil der Tipp-Einsätze verschiedene Umweltschutzprojekte. In den letzten Jahren hat Lottoland in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen unter anderem 1.900 ha Bäume gepflanzt und 264.000 Solarmodule installiert.

Bei den Projekten von Lottoland kamen Arbeitskräfte aus den unterschiedlichsten Ländern zum Einsatz. Insbesondere bei den Solarmodulmontagen waren technische Berufe gefragt.

Diese Umweltschutzberufe eröffnen Jobs im Ausland

Zu den Berufen, die einen Bezug zum Thema Umweltschutz haben und auch im Ausland stark nachgefragt werden, zählt die Tätigkeit als Energiemanager. Energiemanager entwickeln verschiedene Konzepte zur Erhöhung der Energieeffizienz von Unternehmen und unterstützen bei der Durchführung von Optimierungsmaßnahmen. Die Ausübung des Berufs setzt im Regelfall ein abgeschlossenes Studium voraus, zum Beispiel im Bereich Energietechnik, Energie- und Ressourcenmanagement, Umweltingenieurwesen oder Erneuerbare Energien. Energiemanager sammeln energietechnische Daten und Informationen, bereiten diese auf und stellen dann ihre Vorschläge für ein effizienteres Energiemanagement vor.

Wer auf eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Forstwirtschaft, Gärtnerei, Tierwirtschaft oder Landwirtschaft zurückblickt und mindestens drei Jahre Berufserfahrung vorweisen kann, sollte die Weiterbildung zum Natur- und Landschaftspfleger in Betracht ziehen. Die Hauptaufgabe der Natur- und Landschaftspfleger besteht darin, Grünanlagen zu pflegen und zu erhalten. Sie untersuchen Waldschäden und Gewässerverunreinigungen, überwachen Naturschutzgebiete und Biotope, schaffen für Wildtiere Lebensräume und halten Wald- sowie Wanderwege instand. Zu den typischen Arbeitgebern zählen botanische Gärten, Wild- oder Tierparks sowie Garten- oder Landschaftsbauunternehmen. Das Fachwissen von Natur- und Landschaftspflegern ist auch im Ausland gefragt.

Gleichermaßen der Schlüssel zu einer Tätigkeit im Ausland kann die Weiterbildungsprüfung zum Umweltschutzfachwirt sein. Welche Voraussetzungen für eine Zulassung zu erfüllen sind, geben die Rechtsvorschriften der jeweiligen Industrie- und Handelskammer vor. Umweltschutzfachwirte helfen Unternehmen dabei, bestehende Gewässerschutz- und Abfallschutzbestimmungen einzuhalten. Sie unterbreiten Vorschläge zur Einführung von innovativen Energietechniken, führen umweltfreundliche Produktionsmethoden ein und stellen eine sachgerechte Entsorgung von Gefahrgut sicher. Durchaus gelten im Ausland andere Vorschriften als im deutschsprachigen Raum, doch kann das berufliche Wissen über Fortbildungen entsprechend erweitert werden und dann überall auf der Welt zum Einsatz kommen.